{"id":1025,"date":"2012-10-26T19:31:50","date_gmt":"2012-10-26T17:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1025"},"modified":"2012-10-26T19:32:23","modified_gmt":"2012-10-26T17:32:23","slug":"linke-tageszeitung-junge-welt-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1025","title":{"rendered":"Linke Tageszeitung &#8222;junge Welt&#8220; in Gefahr"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?attachment_id=1026\" rel=\"attachment wp-att-1026\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1026\" style=\"margin: 5px;\" title=\"jungeweltabo\" src=\"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/wp-content\/uploads\/jungeweltabo-127x180.jpg\" alt=\"\" width=\"127\" height=\"180\" \/><\/a>Der deutschen Medienlandschaft mangelt es an unabh\u00e4ngiger und kritischer Berichterstattung; von linken Positionen ganz zu schweigen. Wenige Konzerne halten TV, Presse und Radio in ihren H\u00e4nden \u2013 von FAZ bis BILD; von RTL2 bis Pro7. Zum Gl\u00fcck gibt es eine Ausnahme:<\/p>\n<p>Die linke Tageszeitung <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/\">junge Welt<\/a> (jW). Sie ist unabh\u00e4ngig von Anzeigenkunden, Parteien und Konzernen. Doch die Zeitung ist in Gefahr und ihr weiteres Erscheinen ungewiss. Doch die t\u00e4glichen Schweinereien der Herrschenden braucht klare Antworten! Die junge Welt bezieht Stellung gegen Kriegstreiberei und Hartz IV; gegen EU-Diktat und Kapitalismus; gegen rassistische Sondergesetze und Festung Europa; gegen die L\u00fcgen \u00fcber &#8222;faule Griechen&#8220;, dreckige Roma oder &#8222;Sozialschmarotzer&#8220;. <strong>Diese Zeit braucht diese Tageszeitung!<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>jW unterst\u00fctzen:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/abo\/printabo.php\">jW-Abo<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/unterstuetzen\/spenden.php\">Spenden<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/abo\/onlineabo.php\">Online-Abo<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/unterstuetzen\/genossenschaft\/index.php\">jW-Genossenschaft<\/a><br \/>\n<!--more (weiterlesen...)--><\/p>\n<p><strong>junge Welt in Gefahr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Damit die Zeitung weiter erscheinen kann, bitten wir jede Leserin, jeden Leser um ein Abonnement!<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n<p>das weitere Erscheinen der jungen Welt ist akut bedroht. Zwar konnten wir im Gegensatz zu fast allen anderen \u00fcberregionalen Tageszeitungen den Bestand an Abonnements und den Verkauf am Kiosk stabil halten oder sogar steigern. Dennoch haben wir mit existentiellen \u00f6konomischen Problemen zu k\u00e4mpfen. Daf\u00fcr gibt es drei Hauptgr\u00fcnde:<\/p>\n<p>1. Die Kosten steigen schneller als die Einnahmen. Zum einen, weil wir f\u00fcr Personal in Verlag und Redaktion deutlich mehr ausgeben als noch vor ein oder zwei Jahren. Zum anderen haben wir die Zeilengelder f\u00fcr hauptberufliche Journalisten verdoppelt. Aber auch andere Kostenfaktoren sind gestiegen, so erh\u00f6hten Post und manche Zustelldienste ihre Geb\u00fchren erheblich.<\/p>\n<p>2. Mit juristischen Angriffen belasten staatliche Stellen, Einzelpersonen und politische Organisationen unsere Handlungsf\u00e4higkeit. Dabei geht es nicht nur um \u00f6konomische Faktoren. Ergebnis ist auch, da\u00df unsere bescheidenen Kr\u00e4fte zu sehr f\u00fcr die Abwehr solcher Angriffe gebunden werden.<\/p>\n<p>3. Die finanzielle Lage potentieller und schon vorhandener Abonnenten wird schwieriger. Deshalb k\u00f6nnen wir unsere Probleme nicht einfach durch eine kr\u00e4ftige Preisanpassung l\u00f6sen. F\u00fcr manche ist schon heute unsere g\u00fcnstigste Preisstufe, das Sozialabo, kaum oder nicht mehr zu bezahlen.<\/p>\n<p>Im Ergebnis hei\u00dft das, da\u00df wir die junge Welt subventionieren. Aber trotz Verzicht auf eine bescheidene Lohnanpassung in diesem Jahr f\u00e4llt allein f\u00fcr den Zeitraum Januar bis September 2012 ein Verlust von \u00fcber 100000 Euro an. Voraussichtlich wird dieser bis zum Jahresende auf etwa 140000 Euro anwachsen. Damit ist die Existenz der Zeitung gef\u00e4hrdet. Und zwar nicht nur, weil dieses Geld zur Deckung der aktuellen Kosten fehlt. Es gibt mindestens drei weitere Gr\u00fcnde, warum wir unter solchen Voraussetzungen nicht einfach weitermachen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>1. Unsere technische Arbeitsgrundlage ist veraltet. Wir arbeiten ohne technisches Redaktionssystem, der Onlineauftritt bedarf einer Neustrukturierung. Eine Umstellung w\u00fcrde auch eine Erneuerung der Hardware erfordern. Da wir aber alle verf\u00fcgbaren Mittel, also auch Spenden und Genossenschaftseinlagen, vorrangig f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Tagesbetriebes ben\u00f6tigen, stehen f\u00fcr diese und andere Schritte notwendige Investitionsmittel nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>2. Die Mitarbeitenden von Verlag und Redaktion leisten ihren Beitrag f\u00fcr den Erhalt der Zeitung nicht nur durch engagierte Arbeit, sie nehmen auch hin, da\u00df sie daf\u00fcr schlecht bezahlt werden. Allerdings sollte das Gehalt f\u00fcr ein einigerma\u00dfen sorgenfreies Wirtschaften ausreichen. Das ist zur Zeit nicht mehr der Fall \u2013 und das kann auf Dauer nicht so bleiben.<\/p>\n<p>3. Klar ist, da\u00df finanzielle Stabilit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit nur mit einer ausreichend gro\u00dfen Zahl von Leserinnen und Lesern garantiert werden kann, die die junge Welt abonnieren. Das setzt allerdings voraus, da\u00df diese Zeitung und ihr journalistisches Angebot \u00fcberregional bekannt sind. Auch wenn wir vieles durch Engagement, Originalit\u00e4t und Leserunterst\u00fctzung ausgleichen, sind daf\u00fcr erhebliche \u00f6konomische Mittel f\u00fcr Werbung und Aktion n\u00f6tig. Die stehen uns nicht ausreichend zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Unsere \u00f6konomische Schieflage k\u00f6nnen wir nicht durch Sparma\u00dfnahmen korrigieren. Vor allem, weil wir unser journalistisches Angebot nicht reduzieren, sondern verbessern wollen. Es gibt nur eine M\u00f6glichkeit, um alle angesprochenen Anforderungen zu erf\u00fcllen, also finanzieren zu k\u00f6nnen: Wir brauchen deutlich mehr Abonnentinnen und Abonnenten. Nur wenn wir durch Einnahmen aus Abonnements die laufenden Kosten f\u00fcr Erarbeitung, Druck und Vertrieb der jungen Welt decken k\u00f6nnen, stehen Spenden und Genossenschaftsgelder f\u00fcr n\u00f6tige Investitionen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Damit diese Zeitung weiter existieren kann, wenden wir uns heute an alle Nutzerinnen und Nutzer der jungen Welt mit der Bitte, ein Abonnement abzuschlie\u00dfen. Ansprechen m\u00f6chten wir zun\u00e4chst jene, die jW im Internet nutzen, am Kiosk kaufen oder irgendwo mitlesen \u2013 aber noch kein eigenes Abo haben. Wir bitten aber auch alle Abonnentinnen und Abonnenten, <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/aktion\">im Rahmen dieser Kampagne<\/a> im Freundes- und Bekanntenkreis ein regul\u00e4res Abonnement zu werben oder zu verschenken. Auf der XVIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 12. Januar 2013 in Berlin werden wir Bilanz ziehen.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verlag und Redaktion der Tageszeitung junge Welt<\/p>\n<p><strong>So k\u00f6nnen Sie die junge Welt unterst\u00fctzen:<\/strong><\/p>\n<p>Dein Abo fehlt! <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/abo\/\">Hier abonnieren<\/a>.<br \/>\nHerausgeber\/-in werden: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/unterstuetzen\/genossenschaft\/index.php\">Der Genossenschaft beitreten<\/a>.<br \/>\nZur Finanzierung von Abonnements beitragen: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/spenden\">Spenden<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutschen Medienlandschaft mangelt es an unabh\u00e4ngiger und kritischer Berichterstattung; von linken Positionen ganz zu schweigen. Wenige Konzerne halten TV, Presse und Radio in ihren H\u00e4nden \u2013 von FAZ bis BILD; von RTL2 bis Pro7. Zum Gl\u00fcck gibt es eine Ausnahme: Die linke Tageszeitung junge Welt (jW). Sie ist unabh\u00e4ngig von Anzeigenkunden, Parteien und Konzernen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,4],"tags":[49,50,31],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1025"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1025"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1025\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1025"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1025"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}