{"id":1889,"date":"2013-08-08T19:30:49","date_gmt":"2013-08-08T17:30:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1889"},"modified":"2013-08-14T16:54:34","modified_gmt":"2013-08-14T14:54:34","slug":"ruckblick-wahn-und-kalkul-veranstaltung-mit-prof-dr-kurt-patzold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1889","title":{"rendered":"R\u00fcckblick: &#8222;Wahn und Kalk\u00fcl&#8220; &#8211; Veranstaltung mit Prof. Dr. Kurt P\u00e4tzold"},"content":{"rendered":"<p><em><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1903\" alt=\"p\u00e4tzoldva\" src=\"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/wp-content\/uploads\/p\u00e4tzoldva-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Am 23.05.2013 veranstalteten wir einen Vortrag mit Prof. Dr. Kurt P\u00e4tzold an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. Vor etwa 50 Besucherinnen und Besuchern sprach P\u00e4tzold \u00fcber &#8222;Wahn und Kalk\u00fcl &#8211; der Antisemitismus der deutschen Faschisten&#8220;. Unters\u00fctzt wurden wir bei der Veranstaltung vom Rosa-Luxemburg-Club Freiburg. In dieser Ver\u00f6ffentlichung skizzieren wir den Inhalt des Vortrages und dokumentieren unser Einf\u00fchrungsreferat.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1889#vortrag\">Vortrag Kurt P\u00e4tzold<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1889#referat\">Einf\u00fchrungsreferat<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=1889#audio\">Audiomitschnitt<\/a><\/p>\n<p>Kurt P\u00e4tzold, Prof. Dr. phil., geboren 1930, lehrte bis 1992 als Professor f\u00fcr Deutsche Geschichte an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin. Er ist ein international renommierter Historiker und Faschismusforscher, der 1973 mit der Arbeit \u201eAntisemitismus und Judenverfolgung (Januar 1933 bis August 1935). Eine Studie zur<br \/>\npolitischen Strategie und Taktik des faschistischen deutschen Imperialismus\u201c habilitierte und zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen in den Gebieten Faschismus, Antisemitismus, Judenverfolgung und geschichtsrevisionismus vorweisen kann. Erst 2012 erschien im PapyRossa Verlag sein neustes Werk: \u201eWahn und Kalk\u00fcl \u2014 Der Antisemitismus mit dem Hakenkreuz\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"vortrag\"><\/a><span style=\"font-size: larger;\"><strong>Vortrag Prof. Dr. Kurt P\u00e4tzold<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Ausgangspunkt f\u00fcr Kurt P\u00e4tzolds Besch\u00e4ftigung mit dem Massenmord an den europ\u00e4ischen Juden setzten zwei ihn \u00fcberraschende Entdeckungen zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn, die er im Rahmen von Recherchen f\u00fcr einen Band des Hochschullehrbuchs &#8222;Deutsche Geschichte&#8220;, das die Judenpolitik des deutschen Faschismus thematisierte und den er mitzuverfassen hatte, machte: Zum einen war die Rolle des Antisemitismus in der Etablierungsphase der Nazi-Diktatur wohl gr\u00f6\u00dfer als zu diesem Zeitpunkt angenommen. Zum anderen war den Akten des Reichspr\u00e4sidenten Hindenburg zu entnehmen, dass viele vom Antisemitismus Betroffene nicht verstanden was passierte und sich anbahnte.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Zwei Legenden<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt, so Kurt P\u00e4tzold, kein Gebiet, das so gr\u00fcndlich erforscht wurde, wie der Massenmord an den europ\u00e4ischen Juden. Nach 1990 konnte die Topografie des Massenmords und damit einhergehend eine Chronologie der Ereignisse vervollst\u00e4ndigt werden.<\/p>\n<p>Dadurch lie\u00dfen sich zwei existierende Legenden widerlegen. Der Massenmord war keine Antwort auf das Debakel des Ostfeldzuges, da er keinen Ersatz f\u00fcr einen Sieg im Eroberungskrieg sein konnte. Bereits am 24. Juni 1941, und damit zu einem Zeitpunkt an dem kein Zweifel der NS-F\u00fchrung am &#8222;Endsieg&#8220; herrschte, begann das Massenmorden. Eine Polizeieinheit aus einem preu\u00dfischen Grenzgebiet erschoss 101 j\u00fcdische Personen. Dabei handelte es sich nicht um spezialisierte SS-Einheiten oder um besonders geschulte oder ideologisch gefestigte Einheiten, sondern um &#8222;ganz normale M\u00e4nner&#8220;. Dieser Fall wurde im Rahmen der sogenannten Ulmer Einsatzgruppenprozesse besonders gut dokumentiert.<\/p>\n<p>Eine weitere Legende, die widerlegt werden konnte, war die These der Vorrangigkeit des Massenmords vor Kriegszielen. Begr\u00fcndet wurde diese These damit, dass Transportraum der Wehrmacht zugunsten des Transports von Juden zu ihren M\u00f6rdern entzogen wurde. Diese Annahme stellte sich jedoch als falsch heraus, da dokumentiert ist, dass Heinrich Himmler f\u00f6rmlich den stellvertretenden Reichsverkehrsminister darum gebeten hat er m\u00f6ge doch gelegentlich einen Zug zwischen den Nachschublieferungen f\u00fcr den Ostfeldzug einschieben, um den Transport aus den Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager Treblinka durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Ein Teil der Strecke zwischen Warschau und Treblinka f\u00fchrte \u00fcber eine Hauptnachschubroute f\u00fcr den Ostfeldzug.<\/p>\n<p><strong>Eine Frage des Wahns und der Kalk\u00fcle<\/strong><\/p>\n<p>Das Buch \u201eWahn und Kalk\u00fcl \u2014 Der Antisemitismus mit dem Hakenkreuz\u201c besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit der Frage des Wahns und der Kalk\u00fcle und damit um die Frage: Was waren die Antriebe und Motive der Judenm\u00f6rder, die aktiv die Umsetzung und Planung von der Idee bis zur Ausf\u00fchrung vorantrieben.<\/p>\n<p>Auf diese Frage finden sich nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Betrachtung des Gegenstandes in der Literatur drei Antworten.<\/p>\n<p>1. Die Antwort auf die Frage nach den Antrieben und Motiven ist im Irrationalen zu verorten. Die daraus folgende Konsequenz ist, dass wir nicht wissen und nicht verstehen k\u00f6nnen, was die Antriebe und Motive waren.<\/p>\n<p>2. Die Antwort ist bereits gefunden in Form des faschistischen Rassenwahns in seiner speziell antisemitischen Auspr\u00e4gung. Es war damit die Ideologie oder auch der rassistische Glaube, der als Antrieb f\u00fcr die Planer von der Anordnung bis zur Durchsetzung des Massenmords an den europ\u00e4ischen Juden diente. Die faschistische Ideologie spielte in diesem Prozess f\u00fcr die, die die Idee entwickelten und in letzter Konsequenz ausf\u00fchrten, sicher eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>3. Sowohl der Wahn als auch Kalk\u00fcle dienten als Motivation und Antrieb der Judenm\u00f6rder. Der Antisemitismus war f\u00fcr die Nazis ein Werbemittel unter verschiedenen Anderen. Nachdem die Faschisten an der Macht waren, diente der Antisemitismus weiterhin als Instrument auf verschiedenste Weisen, unter anderem zur Korruption. Au\u00dferdem gab es viele Profiteure antij\u00fcdischer Ma\u00dfnahmen. Der Streitpunkt um die Frage, ob auch Kalk\u00fcle entscheidend waren liegt am \u00dcbergang von der Vertreibung zur Vernichtung der europ\u00e4ischen Juden. Doch auch von diesem Zeitpunkt an handelte es sich nicht um ein alleinig vom Wahn geleiteten Massenmord, sondern weiterhin sind auch Kalk\u00fcle erkennbar. Der faschistische Imperialismus hatte sich \u00fcberfressen und die riesigen Land- und Menschenmassen der besetzten Gebiete waren in der Masse nicht zu gebrauchen. Vor diesem Hintergrund wurden die Juden, die in den faschistischen Rassetheorien ganz unten angesiedelt waren, die erste Gro\u00dfgruppe in den Kalk\u00fclen der faschistischen Machthaber im Rahmen einer pr\u00e4ventiven Strategie zur Partisanebek\u00e4mpfung. Auch bis zum Ende, als die faschistische F\u00fchrung das Deutsche Reich f\u00fcr judenfrei erkl\u00e4rte, sind Kalk\u00fcle zu erkennen. Als dringend Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt wurden, brachten die Faschisten j\u00fcdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zur\u00fcck auf das Gebiet des Deutschen Reichs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"referat\"><\/a><span style=\"font-size: larger;\"><strong>Antifaschistische Linke Freiburg: Einf\u00fchrungsreferat f\u00fcr den Vortrag<\/strong><\/span><br \/>\n<strong>von Prof. Dr. Kurt P\u00e4tzold an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg, 23.05.2013<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSehr geehrte Damen und Herren, im Namen der Veranstalter &#8211; der Antifaschistischen Linken Freiburg sowie dem Rosa Luxemburg Klub-Freiburg &#8211; m\u00f6chte ich an dieser Stelle herzlich Kurt P\u00e4tzold an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg begr\u00fc\u00dfen, den und dessen Forschungen ich an dieser Stelle kurz vorstellen will.<\/p>\n<p>Akademischer Werdegang<\/p>\n<p>Kurt P\u00e4tzold studierte Geschichte, Philosophie und politische \u00d6konomie in Jena. Er wurde 1963 an der Universit\u00e4t Jena mit der Arbeit \u201eDer Zeiss-Konzern in der Weltwirtschaftskrise\u201c zum Dr. phil. promoviert. P\u00e4tzold fand bald zu seinen Forschungssschwerpunkten \u2013 der Geschichte des deutschen Faschismus sowie der Judenverfolgung \u2013 , was sich bereits in seiner Habilitation an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin niederschlug. Hier wurde er sp\u00e4ter Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr deutsche Geschichte. Der Titel von P\u00e4tzolds Habilitation lautete \u201eAntisemitismus und Judenverfolgung (Januar 1933 bis August 1935). Eine Studie zur politischen Strategie und Taktik des faschistischen deutschen Imperialismus\u201c. In dieser Linie stehen auch weitere Arbeiten, u.a. die von ihm herausgegebene Dokumentation \u201eVerfolgung, Vertreibung, Vernichtung. Dokumente des faschistischen Antisemitismus 1933 bis 1942\u201c oder der gemeinsam mit Irene Runge entstandene Band \u201ePogromnacht 1938\u201c. Diese Forschungen waren bahnbrechend nicht nur in der DDR. Auch auf das andere Deutschland bezogen geh\u00f6rte P\u00e4tzold zu den Ersten, die sich der systematischen Erforschung des gr\u00f6\u00dften Menschheitsverbrechens \u2013 dem organisierten Massenmord an den europ\u00e4ischen Juden \u2013 widmeten. Das ist bemerkenswert. Denn in den historiographiegeschichtlichen \u00dcberblickswerken und in den Universit\u00e4ten der Bundesrepublik wird heutzutage gelehrt, die marxistische Geschichtswissenschaft allgemein und jene der DDR im besonderen h\u00e4tte sich f\u00fcr die Verfolgung der Juden im Rahmen ihrer, wie es hei\u00dft, verk\u00fcrzten &#8222;\u00f6konomistischen&#8220; Deutung des &#8222;Nationalsozialismus&#8220;, nicht interessiert. Die schlichte Existenz der Forschungen P\u00e4tzolds, als auch ihre internationale Rezeption in den 1980-er Jahren wei\u00dfen derlei Behauptungen in das Reich der Legenden. Die sich in solchen Vorw\u00fcrfen kenntlich zeigende Ignoranz l\u00e4sst auf Verschiedenes schlie\u00dfen. Etwa das erb\u00e4rmliche analytische Niveau, auf dem die vorherrschende deutsche Geschichtswissenschaft mittlerweile angekommen scheint, zumindest in der Auseinandersetzung mit marxistischen Kollegen und ihren Positionen, deren Arbeiten, wenn sie nicht gekonnt ignoriert, offenbar einfach nicht verstanden werden. Doch haben die deutschen Geschichtsprofessoren nur ihre Hausaufgaben nicht gemacht, wenn sie derlei Unfug reden? Zumindest den \u00e4lteren Kollegen d\u00fcrfte der Name P\u00e4tzold sicher noch ein Begriff sein, und sei es von gemeinsamen Tagungen vergangener Tage. Eher ist anzunehmen, dass es sich dabei um systematische Versuche handelt, marxistische Positionen von vorneherein in ein Abseits zu man\u00f6vrieren.<\/p>\n<p>Das Jahr 1990 markierte zweifelsohne einen tiefen Einschnitt in die deutsche Geschichte. Dieser schlug sich auch im Bereich der Wissenschaft der abzuwickelnden DDR nieder. Zahlreiche Historiker verloren ihre Arbeitsstellen. Ganze Institute wurden geschlossen, Lehrstuhlinhaber einfach ausgetauscht.<br \/>\nWas vor sich ging, war die vollst\u00e4ndige Abwicklung der geschichtswissenschaftlichen Institutionen der DDR. So sah Artikel 38 des Ende August 1990 unterzeichneten Einigungsvertrags die \u201eEinpassung von Wissenschaft und Forschung (der DDR) in die gemeinsame Forschungsstruktur der Bundesrepublik Deutschland\u201c vor. \u201eIm Zweifel lieber abwickeln\u201c, hatte etwa der M\u00fcnchner Althistoriker Christian Meier gefordert. Ostdeutsche Historiker, die dem bundesdeutschen Historikerverband beitreten wollten, wurden einer individuellen \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen. Solchen Historikern, die mit dem \u201eSED-Regime&#8220; zusammengearbeitet hatten, wurde nahe gelegt, auf eine Aufnahme aus freien St\u00fccken zu verzichten.<br \/>\nBetroffen von diesen Prozessen war freilich auch die symboltr\u00e4chtige und namhafte Berliner Humboldt-Universit\u00e4t. Der Berliner Senat hatte die vollst\u00e4ndige Abwicklung des Fachbereichs Geschichte vorgesehen und dazu eine eigene \u201eStruktur- und Berufungskommission\u201c ins Leben gerufen, die Vorschl\u00e4ge zur Neubesetzung des Fachbereichs erarbeiten sollte. Die Kommission unter Leitung des M\u00fcnchner Historikers Gerhard A. Ritter erreichte vom Berliner Senat die Neuausschreibung von 20 Professuren, die dann fast ausschlie\u00dflich an Westdeutsche gingen. Als neuer Institutsdirektor wurde 1991 Heinrich August Winkler berufen, der daf\u00fcr seinen Lehrstuhl an dieser Universit\u00e4t freimachte, den 1995 Ulrich Herbert \u00fcbernehmen sollte.<br \/>\nIm Fall der Humboldt-Universit\u00e4t zog sich die Abwicklung noch zwei Jahre hin, denn die alte Universit\u00e4tsleitung hatte unmittelbar nach Bekanntgabe des Abwicklungsbeschlusses eine verwaltungsrechtliche Klage eingereicht, der in zweiter Instanz stattgegeben wurde. Auf dieser Grundlage existierte der alte Lehrk\u00f6rper noch eine Weile neben dem neuen weiter: Und so verteidigte P\u00e4tzold noch bis in die zweite Jahresh\u00e4lfte \u00b492 hinein seinen Platz, bevor auch er gehen musste und die alte \u201eSektion Geschichte\u201c ihr definitives Ende fand.<br \/>\nSieger der Geschichte kennen eben kein Pardon. Und auch im Fall Prof. P\u00e4tzolds wurden politische Gr\u00fcnde geltend gemacht, die seine Entlassung begr\u00fcndeten.<br \/>\nDie Einpassung des DDR-Wissenschaftssystems in die Bundesrepublik erwies sich als institutionelle wie personelle Abwicklung. Unter anderen politischen Vorzeichen w\u00fcrde auch die hiesige Geschichtswissenschaft einen solchen Vorgang zweifelsohne als politische S\u00e4uberung bezeichnen.<\/p>\n<p>Es ist den vorl\u00e4ufigen Siegern der Geschichte gl\u00fccklicherweise nicht gelungen, P\u00e4tzold verstummen zu lassen. Im Gegenteil. Noch eifriger als zuvor tritt dieser seit der Wende publizistisch in Erscheinung. Zwar hat man an ihm demonstriert, dass \u00bbSieger der Geschichte\u00ab kein \u00bbPardon\u00ab kennen, auch wenn noch so sehr von Pluralismus und angeblicher Freiheit der Wissenschaft get\u00f6nt wird. Er geh\u00f6rt zu jenen, denen es in der 1990 vergr\u00f6\u00dferten BRD gelungen ist, auch au\u00dferhalb des verwehrten Platzes im offiziellen Wissenschaftsbetrieb Geh\u00f6r zu finden. Davon zeugen seine zahlreichen Publikationen, neben weiteren Titeln \u00fcber die faschistische Judenverfolgung wie dem mit Erika Schwarz verfassten Band \u201eTagesordnung Judenmord. Die Wannseekonferenz am 20. Januar 1942\u201c und &#8222;Auschwitz war f\u00fcr mich nur ein Bahnhof. Franz Novak, der Transportoffizier Adolf Eichmanns\u00ab geh\u00f6ren dazu biografischen Arbeiten \u00fcber Adolf Hitler, Rudolf He\u00df, Julius Streicher, Hans Frank, Alfred Jodl oder Arthur Seyss-Inquart, ebenso wie der von ihm gemeinsam mit anderen herausgegebenen Band \u00bbBiographien zur deutschen Geschichte\u00ab oder auch die Publikationen zur Geschichte der NSDAP. Mit Manfred Wei\u00dfbecker gab er die bis heute einzige erschienene Monografie zur NSDAP heraus, welche die Partei in ihrer gesamten Geschichte von 1920- 1945 in den Blick nimmt.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"audio\"><\/a><strong>Audiomitschnitt Kurt P\u00e4tzold 23.05.2013:<\/strong><\/p>\n<p>[sc_embed_player fileurl=&#8220;http:\/\/antifaschistische-linke.de\/wp-content\/uploads\/patzold250513.ogg&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23.05.2013 veranstalteten wir einen Vortrag mit Prof. Dr. Kurt P\u00e4tzold an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg. Vor etwa 50 Besucherinnen und Besuchern sprach P\u00e4tzold \u00fcber &#8222;Wahn und Kalk\u00fcl &#8211; der Antisemitismus der deutschen Faschisten&#8220;. Unters\u00fctzt wurden wir bei der Veranstaltung vom Rosa-Luxemburg-Club Freiburg. In dieser Ver\u00f6ffentlichung skizzieren wir den Inhalt des Vortrages und dokumentieren unser Einf\u00fchrungsreferat. 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