{"id":6807,"date":"2020-09-22T12:45:39","date_gmt":"2020-09-22T10:45:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=6807"},"modified":"2020-09-22T12:54:16","modified_gmt":"2020-09-22T10:54:16","slug":"wut-statt-applaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antifaschistische-linke.de\/?p=6807","title":{"rendered":"&#8218;Wut statt Applaus&#8216;"},"content":{"rendered":"\n<h3>F\u00fcr ein solidarisches Gesundheitswesen auf die Stra\u00dfe!<\/h3>\n\n\n\n<p>Schon vor der&nbsp;Corona-Pandemie&nbsp;haben&nbsp;viele Besch\u00e4ftigte in systemrelevanten Gesundheitsberufen&nbsp;auf Missst\u00e4nde&nbsp;im Gesundheitswesen&nbsp;aufmerksam&nbsp;gemacht:&nbsp;ein&nbsp;eklatanter&nbsp;Personalmangel&nbsp;vor allem in der Pflege, die Privatisierung&nbsp;und \u00d6konomisierung&nbsp;vieler Teile der Gesundheitsversorgung, die krankmachenden Wohn- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen,&nbsp;gerade auch von Besch\u00e4ftigten im Gesundheitssektor. Die Arbeit&nbsp;von&nbsp;Gesundheitsarbeiter*innen&nbsp;und Altenpfleger*innen&nbsp;bekam&nbsp;gerade zu Beginn der&nbsp;Corona- Pandemie viel Aufmerksamkeit und viel -ja-&nbsp;Applaus&nbsp;von den Balkonen des Landes.&nbsp;Doch meist ist Beifall, Lavendel und ein leeres Danke das, was den Besch\u00e4ftigten in den systemrelevanten Gesundheitsberufen bis jetzt geblieben ist.<br><strong>Wir finden, die Zeit f\u00fcr Applaus ist nun vorbei. Jetzt ist die Zeit f\u00fcr unsere Reaktionen auf leere Versprechungen der Politiker*innen, denn es muss sich endlich etwas \u00e4ndern! Es ist Zeit f\u00fcr unsere Wut. Unsere Wut \u00fcber ein Gesundheitssystem,&nbsp;welches auf Wirtschaftlichkeit getrimmt und der Logik des Marktes unterworfen ist und nie das Wohl der Besch\u00e4ftigten und der Patient*innen in den Vordergrund stellt. Es ist Zeit, dass sich endlich etwas \u00e4ndert!<\/strong><br>Wir fordern gute Arbeitsbedingungen, nicht nur in der Pflege sondern im Gesundheitssektor allgemein.Dazu braucht es eine angemessene Bezahlung und&nbsp;verbindliche und bedarfsorientierte Personalbemessung. Wir wollen eine Gesundheitsversorgung, die sich an den Bed\u00fcrfnissen derjenigen orientiert, die sie in Anspruch nehmen, und derjenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Wir wollen ein Gesundheitswesen,&nbsp;in dem alle gleich&nbsp;gut&nbsp;behandelt werden. Wir fordern die Abschaffung der Fallpauschalen in den Krankenh\u00e4usern. Wir wollen eine Versorgung, die sich am tats\u00e4chlichen Bedarf orientiert, nicht an Konzerngewinnen und Sparzwang. Wir wollen demokratisch dar\u00fcber entscheiden, wie unsere Gesundheitsversorgung aussieht.Deswegen werden wir nicht mehr hinnehmen, dass Beitragsbemessungsgrenze und Zwei-Klassen-Versicherung die solidarische Finanzierung der Gesundheitsversorgung durchl\u00f6chern.&nbsp;Ebenso muss Schluss sein damit, dass immer mehr Leistungen selbst bezahlt werden m\u00fcssen. Wir wollen ein Gesundheitssystem, das f\u00fcr alle zug\u00e4nglich ist und allen Menschen den gleichen Stellenwert einr\u00e4umt.<br><strong>Vom 30.09.-01.10. findet die Gesundheitminister*innenkonferenz in Berlin statt und gemeinsam mit anderen St\u00e4dten werden wir unseren Protest und unsere Forderungen Geh\u00f6r verschaffen! Deswegen rufen wir am 30.09.2020 um 18&nbsp;Uhr zur Kundgebung am Platz der alten Synagoge in Freiburg auf.&nbsp;<\/strong><br>Kommt dazu, ruft mit uns auf, unterst\u00fctzt uns und seid solidarisch mit den Besch\u00e4ftigten im Gesundheitssektor! Denn mehr von uns ist besser f\u00fcr alle!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr ein solidarisches Gesundheitswesen auf die Stra\u00dfe! Schon vor der&nbsp;Corona-Pandemie&nbsp;haben&nbsp;viele Besch\u00e4ftigte in systemrelevanten Gesundheitsberufen&nbsp;auf Missst\u00e4nde&nbsp;im Gesundheitswesen&nbsp;aufmerksam&nbsp;gemacht:&nbsp;ein&nbsp;eklatanter&nbsp;Personalmangel&nbsp;vor allem in der Pflege, die Privatisierung&nbsp;und \u00d6konomisierung&nbsp;vieler Teile der Gesundheitsversorgung, die krankmachenden Wohn- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen,&nbsp;gerade auch von Besch\u00e4ftigten im Gesundheitssektor. 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